Allgemein Apps Planung Produktivität Tool

Wie viele Tools nutzt du? Zu viele?

Vielleicht kennt ihr das, die neue App, oder das neue Tool verspricht noch effektiver, besser, schneller zu werden um an das Ziel zu kommen. Aber ehrlich, ist es denn wirklich so? Ich denke eher uns treibt hier die Neugier nach dem Neuen. Wie nutzen wir unsere Tools eigentlich?

Ich würde die Anwender mal in 3 Kategorien einteilen.

1. Was gerade da ist – Nutzer

Die eine Aufgabe steht in der Küche auf dem Board, die andere Aufgabe im Outlook, die Telefonnummer vom Kunden für den nächsten Termin auf einem Zettel auf dem Schreibtisch, die Termine im Kalenderbuch und die tolle Idee liegt in der Diktierapp auf dem Smartphone.

2. Ich habe zu viel – Nutzer

Ich kenne Kollegen und Menschen die haben mehr Apps und Tools, als ich kenne. „Leider“ benutzen sie diese auch. Die eine Aufgabe steht in der ToDo App, die andere Aufgabe als Email im Tod Postfach der Email App. Die Idee im MindMapping Tool, die Andere in der Notiz App.

3. Ich weis was ich will – Nutzer

Der „Ich weis was ich will – Nutzer“ lässt sich weniger treiben, oder stellt bei Erscheinen einer neuen, schicken, vielversprechenden App nicht seinen kompletten Workflow auf den Kopf. Die Appvielfalt ist minimalistisch ausgelegt und es gibt für Kalender, Adressen, Ideen, usw. nur einen Bereich.

Bei den ersten beiden Kategorien ist eine „Verzettelung“ vorprogrammiert. Entweder man kann sich nicht entscheiden, oder man hat sich über seinen Zeitmanagement und seine Selbstorganisation noch nicht wirklich viele Gedanken gemacht, oder man ist auf der Suche nach einer noch besseren App, noch besseren Möglichkeiten, oder noch besseren Methoden.

Weniger ist mehr 

Es tut einfach gut sich über sein Selbst- und Zeitmanagement ein paar Gedanken zu machen und ein wenig dran zu arbeiten. Man muß nicht sofort alles umstellen, oder auf den Kopf stellen. Das Ganze soll auf alle Fälle nicht in Perfektion ausarten. Man soll ja schließlich die Zeit nutzen, seine Dinge zu erledigen und nicht permanent zu managen.

Sich zu Organisieren ist ein dynamischer Prozess und wird sicherlich auch einer bleiben. Mit jeder Veränderung muss man erst mal seine Erfahrungen sammeln und für sich selbst entscheiden, ob es das Richtige für einen ist, oder nicht.

Ich bin davon überzeugt, dass es keinen goldenen Weg gibt. Es gibt Methoden die für einen selbst funktionieren. Es gibt aber auf alle Fälle eine Basis auf die man aufbauen kann, um seine Dinge besser geregelt zu bekommen.

Mein Tipp hier: seine Tools einfach und minimal ausführen

  • einen Kalender
  • eine ToDo-Liste
  • ein Notizbuch
  • ein Adressbuch

Ob man hier die digitalen, oder analogen Helferlein nutzt, oder auch eine Mischung aus beiden bleibt natürlich einem jeden Selbst überlassen.

Habt ihr euch darüber schon wesentliche Gedanken gemacht?

Wie haltet ihr es mit den Apps und Tools?

  1. Pingback: 14 KW 2017 › HappyBuddha1975

  2. Diese verfxxx Neugier nach dem Neuen. 😉

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